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BAP Job-Navigator 05/2018: »Sprachkenntnisse« Welche Sprachkenntnisse wünschen sich Unternehmen von Bewerbern?

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Berlin (ots) – Ob bei Kundenanfragen aus dem Ausland, in Gesprächen auf einer Branchenmesse oder einem Workshop mit englischsprachigen Vorträgen – viele Tätigkeiten und Projekte in Unternehmen sind heutzutage international ausgerichtet. Für Mitarbeiter stellt sich damit die Herausforderung, mit Kunden und Kollegen nicht nur in der Muttersprache zu kommunizieren. „Gute Englisch-Kenntnisse gelten in vielen Jobs oftmals als Grundvoraussetzung. Aber auch andere Sprachen sind immer häufiger gefragt, wenn man sich in international agierenden Unternehmen behaupten will. Welche dies sind, haben wir mit dem BAP Job-Navigator untersucht“, so Julia Große-Wilde, Geschäftsführerin des Bundesarbeitgeberverbandes des Personaldienstleister e.V. (BAP). Analysiert wurden 803.000 Stellenanzeigen, die im April 2018 von 122.440 Unternehmen in Printmedien, Jobbörsen, Firmenwebsites und der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht worden sind.

Englisch nach wie vor die am häufigsten geforderte Fremdsprache

Englisch als Weltsprache bleibt unangefochten auf dem ersten Platz. Allein im April wurden in über 202.000 Stellenanzeigen Englisch-Kenntnisse gefordert – bei 36 Prozent dieser Jobs wird fließendes Englisch erwartet. Überraschend hoch sind die Anforderungen an Young Professionals und Studenten. In der Hälfte der Stellenangebote für Berufseinsteiger werden Englisch-Kenntnisse erwartet. Von insgesamt 25.880 Praktikumsstellen und Studentenjobs setzen fast 47 Prozent der Arbeitgeber Sprachkenntnisse im Englischen voraus. Im Vergleich: Von angehenden Azubis werden nur in jedem siebten Inserat Englisch-Sprachkenntnisse verlangt.

Von Französischkenntnissen profitieren

Wer die französische Sprache gut beherrscht, profitiert bei der Jobsuche durchaus von diesen Fähigkeiten. Mit insgesamt 7.300 Stellen ist Französisch die am zweithäufigsten geforderte Fremdsprache. Der Anspruch an das Sprachniveau liegt aber höher als im Englischen. In der Hälfte dieser Angebote (3.370 Jobs) wünschen sich Unternehmen Bewerber mit sehr guten oder fließenden Französisch-Kenntnissen. Mit Grundkenntnissen sind die Chancen hingegen geringer (knapp 200 Jobangebote).

Die Plätze drei und vier belegen Spanisch (2.680 Jobs) und Italienisch (1.930 Jobs). Im regionalen Vergleich wird deutlich, dass vorrangig Unternehmen in den südlichen und an Grenzen liegenden Bundesländern diese Sprachkenntnisse fordern. So wurden in Bayern und Nordrhein-Westfalen jeweils mehr als 440 Stellen mit dem Wunsch nach Spanisch-Kenntnissen ausgeschrieben, Italienisch war vor allem in Bayern gefragt (350 Jobs).

Asiatische Sprachen gewinnen an Bedeutung

Neben russischen Sprachkenntnissen (440 Jobs) ist vor allem Chinesisch immer gefragter (504 Jobs). Hier gilt „ganz oder gar nicht“: Von potenziellen Mitarbeitern wird in 55 Prozent der Inserate mindestens Sprachniveau C1 und somit ein fortgeschrittenes Sprachlevel gefordert. Die Forderung wird meistens in kommunikationsstarken Berufsgruppen wie Vertrieb & Verkauf (122 Jobs), Unternehmensführung/Management (83 Jobs) sowie in Organisation und Projektmanagement (73 Jobs) gestellt. Außerdem wurden Chinesisch-Kenntnisse auffallend oft bei Praktikumsplätzen gewünscht (48 Praktikumsangebote).

Grafik zu der Meldung: http://ots.de/Ol3zZO

Über den BAP Job-Navigator

Der BAP Job-Navigator wertet monatlich die Stellenangebote aus 200 Printmedien, 138 Online-Jobbörsen, mehr als 30.000 Firmenwebsites und der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit aus. Im Zeitraum April 2018 wurden insgesamt mehr als 803.000 Stellenanzeigen von über 122.440 Unternehmen analysiert. Wenn mehrere Anzeigen für eine Stelle geschaltet wurden, werden diese zusammengefasst und nicht mehrfach gezählt.

Über den BAP:

Der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e. V. (BAP) ist die führende Interessenvertretung der Personaldienstleistungs- und Zeitarbeitsbranche in Deutschland. Im BAP sind ca. 2000 Mitglieder mit über 4.600 Personaldienstleistungsbetrieben organisiert. Informationen zum Verband finden Sie unter www.personaldienstleister.de.

Abdruck honorarfrei / Belegexemplar erbeten

Pressekontakt:

Gesa Kok
Leiterin Abteilung Presse
Marketing | Öffentlichkeitsarbeit
Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e.V. (BAP)
Universitätsstr. 2-3a
10117 Berlin
Telefon: +49 30 206098 -30
Telefax: +49 30 206098 -39
E-Mail: presse@personaldienstleister.de
Internet: www.personaldienstleister.de
Hauptgeschäftsführer: Thomas Hetz
Vereinsregister: Amtsgericht Berlin Charlottenburg
Vereinsregister-Nummer: VR 31815 B

Quelle: www.presseportal.de

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Deutschlands Unternehmen mit der höchsten Reputation Studie zeigt, welche Unternehmen in ihrer Branche den besten Ruf genießen

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Hamburg (ots) – „Es gibt drei Kronen: Die Krone des Gesetzes, die Krone des Priestertums und die Krone des Königtums. Die Krone des guten Namens aber übertrifft sie alle.“ Das altbekannte Zitat aus dem Talmud untermauerte schon im 16. Jahrhundert die Bedeutung des guten Rufs. Auch heute spielt die Reputation eines Unternehmens eine bedeutende Rolle. Im Rahmen der Siegelstudie „Höchste Reputation“ der Kommunikationsberatung Faktenkontor im Auftrag von Focus/Focus Money wurden insgesamt 508 Unternehmen ausgezeichnet. Die Studie basiert auf rund 22,5 Millionen Aussagen im Netz. Wissenschaftlich begleitet wurde die Untersuchung von Dr. Arne Westermann, Professor für Communications and Marketing an der International School of Management (ISM) in Dortmund. Unter den ausgezeichneten Unternehmen befindet sich die Krankenkasse pronova BKK, das Logistikunternehmen Hapag-Lloyd und die Asklepios Kliniken.

„Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens hängt maßgeblich von seinem guten Ruf und dem seiner Marken, Produkte und Manager ab“, sagt Jörg Forthmann, Geschäftsführender Gesellschafter des Faktenkontors. Fünf Themenfelder sind für die Reputation eines Unternehmens dabei von entscheidender Bedeutung: Performance des Managements, Performance durch Nachhaltigkeit, Produkt- und Service-Performance, Arbeitgeber-Performance und die wirtschaftliche Performance. Es genügt allerdings nicht, ausschließlich in einer Dimension zu glänzen, denn alle fünf Säulen der Reputation sind teils eng miteinander verflochten und sorgen für ein positives Gesamtergebnis.

In der Logistikbranche genießt das Hamburger Traditionsunternehmen Hapag Lloyd den besten Ruf, der durch zahlreiche Auszeichnungen durch Partner und Kunden im vergangenen Jahr nochmals gestärkt wurde. Hinzu kommt die kontinuierliche Steigerung im operativen Ergebnis. Mit etwas Abstand folgen das Kemptner Familienunternehmen Dachser und Hellmann Worldwide Logistics.

Die pronova BKK ist die gesetzliche Krankenversicherung mit der höchsten Reputation. Zahlreiche Auszeichnungen sprechen für eine gelungene Produkt- und Service-Performance. Auch die regelmäßigen Auszeichnungen zu einem der Top-Arbeitgeber in Deutschland sowie der positive Geschäftsbericht aus 2016 bekräftigen die hohe Reputation der Krankenkasse. Unmittelbar dahinter liegt die Siemens-Betriebskrankenkasse (SBK). Die DAK belegt im Ranking den dritten Platz.

Unter den Krankenhäusern konnten die Asklepios Kliniken die höchste Reputation erzielen. Der starke Fokus auf die Transparenz der Behandlungsqualität und die umfangreiche Qualitätsoffensive stärken die Reputationen der Kliniken. Das Städtische Klinikum Braunschweig und das Klinikum Bad Hersfeld belegen die Plätze zwei und drei.

Im Lebensmitteleinzelhandel ist die sächsische Konsumgenossenschaft Konsum Dresden Spitzenreiter und verweist den namhaften Konkurrenten Aldi auf Platz zwei. Beliebte Mitmach-Aktionen für Kinder wie das Projekt „Gesunde Brotdose“ oder die Auszeichnung für das umweltfreundliche Ausbildungsprojekt „KONSUM-Azubis werden Eco-Scouts“ durch das Sächsische Staatsministerium wirken sich positiv auf den Ruf des Unternehmens aus. Den dritten Platz belegt denn’s Biomarkt.

Das Hannoversche Unternehmen Wertgarantie belegt unter den Versicherungen den ersten Platz. Dabei profitierte der Spezialversicherer unter anderem von einer durch den TÜV Rheinland geprüften Kundenzufriedenheit. Demnach sind 95 Prozent der Kunden zufrieden bzw. sehr zufrieden und 97 Prozent würden das Unternehmen weiterempfehlen. Auch das Wachstum der Beitragseinnahmen sorgte für positive Schlagzeilen. Die Provinzial Nord Brandkasse Aktiengesellschaft und die Allianz Versicherung folgen auf den weiteren Plätzen.

Für die Studie „Höchste Reputation“ wurden vom 1. März 2017 bis zum 28. Februar 2018 aus 350 Millionen Online-Quellen rund 22,5 Millionen Nennungen der untersuchten Unternehmen aus 144 Branchen gesammelt und ausgewertet. Die Methodik des Social Listenings erfasst Nachrichtenportale, Blogs und Social Media, die eine deutsche Internetadresse haben und frei zugänglich sind. Der jeweilige Branchensieger erhielt 100 Punkte und setzte die Benchmark.

Dr. Arne Westermann ist Professor für Communications and Marketing an der International School of Management (ISM) in Dortmund und hat die Studie wissenschaftlich begleitet. Neben seiner akademischen Karriere hat er umfassende praktische Erfahrungen als Berater in den Bereichen Corporate bzw. Brand Communications gesammelt, speziell auch in der Krisenkommunikation, der Change Kommunikation und der internen Kommunikation.

Faktenkontor ist der Berater für Unternehmens- und Vertriebskommunikation. Branchenerfahrene Experten unterstützen Unternehmen aus Finanzdienstleistung, Gesundheitswirtschaft sowie der Beratungs- und Technologie-Branche darin, ihre Zielgruppen über klassische und digitale Medien sowie im persönlichen Kontakt zu erreichen. Neben Medienberatung gehören Konzeption und Umsetzung von Kampagnen sowie Social-Media-Strategien zum Leistungsspektrum. Das Faktenkontor ist zertifiziertes Mitglied der Gesellschaft der führenden PR- und Kommunikationsagenturen (GPRA) und zertifiziertes Mitglied des Hamburger Consulting Club e.V. (HCC).

Besuchen Sie unsere Website: www.faktenkontor.de.

Pressekontakt:

Dr. Roland Heintze
Faktenkontor GmbH
Ludwig-Erhard-Straße 37
D-20459 Hamburg
Tel.: 0 40/253 185-1 10
Fax: 0 40/253 185-3 10
E-Mail: Roland.Heintze@faktenkontor.de
www.faktenkontor.de

Quelle: www.presseportal.de

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Digitalisierung und künstliche Intelligenz: Industrie rechnet mit schnellerem Wandel

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Düsseldorf (ots) – McKinsey-Studie: 74% der Entscheider halten Geschwindigkeit der Veränderung für noch nie dagewesen – Industrie mit Schwierigkeiten bei neuen Geschäftsmodellen und Talentgewinnung – Markt für Cybersecurity verdoppelt sich

Vorstände und Unternehmensentscheider aus der Industrie erwarten, dass sich ihre Branchen in den nächsten fünf Jahren stärker verändern als in allen vergangenen Jahrzehnten. 85% der Verantwortlichen aus der Automobilindustrie, dem Maschinenbau sowie der Luftfahrt– und Verteidigungsbranche gehen davon aus, dass technologische Durchbrüche wie künstliche Intelligenz, das Internet der Dinge und datenbasierte Geschäftsmodelle ihr Unternehmen komplett verändern werden. Drei von vier Verantwortlichen nennen vor allem die Geschwindigkeit des Wandels als wesentlichen Faktor. Fast jeder Zweite hält auch das Ausmaß der Veränderung für noch nie dagewesen. Gleichzeitig fühlen sich die traditionellen Unternehmen schlecht auf den Wandel vorbereitet – vor allen wenn es darum geht, neue digitale Geschäftsmodelle aufzubauen und die dafür notwendigen Talente zu gewinnen. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer weltweiten Befragung von über 300 Top-Entscheidern aus der Industrie mit dem Titel „Disruptive forces in the industrial sector – a global executive survey“ von McKinsey & Company.

Mittelmäßiges Smartphone schneller als früher der Supercomputer

„Natürlich gab es auch früher Entwicklungssprünge in der Industrie. Doch diesmal verändert sich nicht nur die Technologie, sondern für alle Unternehmen auch das fundamentale Geschäftsmodell“, sagt Thomas Baumgartner, Leiter der europäischen Beratung für Industrieunternehmen bei McKinsey. 47% der Firmen erwarten beispielsweise, dass neue Abrechnungsmodelle wie das Bezahlen je Benutzung (pay per use) in Zukunft viel stärker eingesetzt werden. Neun von zehn Unternehmen gehen davon aus, dass in ihren Markt neue Wettbewerber eindringen- zum Beispiel aus der Digitalindustrie, Startups oder aus China. Dennoch gibt es auch viel Optimismus: Jedes zweite Unternehmen rechnet für die Gesamtindustrie mit steigenden Umsätzen. Baumgartner: „Noch ist unklar, ob sich die traditionellen Unternehmen diese zusätzlichen Umsätze sichern werden oder die neuen Wettbewerber.“

Drei grundlegende Technologiesprünge treiben die Veränderung voran, so die Studie:

   - Mehr Daten, die wirtschaftlich genutzt werden können. 90% aller 
     gespeicherten Daten wurden in den letzten zwei Jahren erzeugt.
   - Zweitens hat die Rechengeschwindigkeit der Computer exponentiell
     zugenommen: Ein heutiges Mittelklasse-Smartphone ist zehnmal 
     schneller als der Supercomputer, der 1997 erstmals einen 
     Schachweltmeister schlug.
   - Drittens vernetzt sich die Welt immer stärker: 20 Milliarden 
     Geräte hängen nun am Internet, jeden Tag kommen 50 Millionen 
     hinzu.

Daraus entstehen in schneller Folge Innovationen: In der Automobilindustrie werden mit Mobilitätsdienstleistungen beispielsweise heute 30 Mrd. US-Dollar umgesetzt, 2025 werden es fast 400 Mrd. sein. Der Markt für Cybersecurity-Anwendungen wird sich von heute 96 Mrd. US-Dollar auf 210 Mrd. US-Dollar in den kommenden sieben Jahren mehr als verdoppeln, so McKinsey.

„Unternehmen, die diesen Wandel nicht aktiv angehen, riskieren sehr schnell aus dem Markt gedrängt zu werden“, sagt Bernd Heid, Co-Autor der Studie und Seniorpartner von McKinsey. Daher rechnet mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen damit, zwischen 10 und 30% ihrer Budgets umschichten zu müssen; ein Drittel wird sogar mehr als 30% neu verteilen. Heid: „Im langfristigen Durchschnitt haben Firmen nur 6 bis 10% ihrer Budgets jährlich umgeschichtet – wir werden also eine dramatische Beschleunigung sehen.“

58% der Unternehmen rechnen damit, dass 10 bis 30% der Arbeitsplätze sich verändern werden – durch neue Aufgabe oder den Wegfall einzelner Tätigkeiten; ein Drittel geht von mehr als 30% betroffenen Mitarbeitern aus. Heid: „Die Industrie sucht händeringend Software- und Datenspezialisten.“ Allein in den USA werden für die Software in Autos bis zu 100.000 zusätzliche Experten benötigt.

Sechs von zehn Unternehmen haben bereits Umbauprogramme angestoßen; ein Drittel geht den Wandel durch die Gründung von Startups an. „Die Schnelligkeit und das Ausmaß des Wandels erfordern einen mutigen Umbau“, sagt Thomas Baumgartner. „Einzelne Pilotprojekte und die Gründung von Startups oder Inkubatoren können helfen, die Veränderung anzuschieben. Doch für den langfristigen Erfolg muss der Umbau ‚at scale‘, also im großen Maßstab, erfolgen.“

Die Studie ist verfügbar unter www.mck.de/disruption

Über McKinsey

McKinsey & Company ist die in Deutschland und weltweit führende Unternehmensberatung für das Topmanagement. 27 der 30 DAX-Konzerne zählen aktuell zu den Klienten. In Deutschland und Österreich ist McKinsey mit Büros an den Standorten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München, Stuttgart und Wien aktiv, weltweit mit 127 Büros in 65 Ländern.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Martin Hattrup-Silberberg, Telefon 0211 136-4516,
E-Mail: martin_hattrup-silberberg@mckinsey.com
www.mckinsey.de/medien

Quelle: www.presseportal.de

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Zwei Drittel der Arbeitnehmer fühlen sich gut gerüstet für die Herausforderungen der Digitalisierung – Unternehmen müssen noch aufholen

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Hamburg (ots) – „Wer liefert was“ – der führende B2B-Marktplatz in der DACH-Region – hat gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Kantar EMNID rund 1.000 Arbeitnehmer zu den Herausforderungen und Maßnahmen der Digitalisierung befragt. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass sich über die Hälfte der Arbeitnehmer schon gut für die Herausforderungen der Digitalisierung gerüstet sieht – im Westen von Deutschland, mit 68 Prozent, sogar noch mehr als im Osten (57 Prozent). Nur 15 Prozent der Befragten glauben allerdings, dass auch ihr Unternehmen gut auf die Digitalisierung vorbereitet ist. Betrachtet man den öffentlichen Dienst, den Handel, den Dienstleistungssektor und die Industrie im Vergleich, überrascht der Handel: Rund ein Viertel der Befragten aus dem Handelsbereich glauben, dass keinerlei Maßnahmen notwendig seien, um zukunftsfähig zu bleiben.

Um zukunftsfähig zu bleiben, sollten Unternehmen vermehrt in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter investieren. 67 Prozent der Befragten sehen die adäquate Schulung von Mitarbeitern als wichtigste Aufgabe für ein Unternehmen, um sich für die Herausforderungen der Digitalisierung zu rüsten. 49 Prozent geben außerdem an, dass die IT geändert beziehungsweise angepasst werden muss, um in Zukunft bestehen zu können. Kunden in den Mittelpunkt zu stellen, erachten 48 Prozent als essenziell, neue Mitarbeiter einzustellen, wird von 46 Prozent als wichtig angesehen. Interessanterweise glauben nur 26 Prozent, dass die Veränderung des Geschäftsmodells eine gute Strategie darstellt.

78 Prozent der Freiberufler geben an, sich „eher“ oder „voll und ganz“ für die Herausforderungen der Digitalisierung gerüstet zu sehen. In einigem Abstand folgen Angestellte (71 Prozent) und Beamte (60 Prozent). Das Schlusslicht bilden mit nur 52 Prozent die Arbeiter.

Quelle: www.presseportal.de

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