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Studie: Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz verunsichert die Hälfte der Berufstätigen Schlechtes Image: KI gilt vielen Deutschen als Kreativitätskiller und undurchsichtige Konkurrenz

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Hamburg (ots) – Jedem zweiten volljährigen Berufstätigen bereiten Veränderungen im Arbeitsleben durch Künstliche Intelligenz Sorgen. Das zeigt die Studie „Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz 2018“ des IMWF Instituts für Management und Wirtschaftsforschung und des Marktforschungsinstituts Toluna, für die 2.000 Arbeitnehmer ab 18 Jahren repräsentativ befragt wurden.

Androiden, die von echten Menschen nicht mehr zu unterschieden sind, bleiben auf absehbare Zeit weiterhin Science Fiction. Aber Computer, die Krankheiten diagnostizieren, selbstfahrende Autos, Software, die Stimmen oder Gesichter erkennt – all das ist dank der Fortschritte im Bereich Künstlicher Intelligenz (KI) schon heute Realität. Und diese Fortschritte wälzen die Arbeitswelt um. Grundsätzlich soll die KI am Arbeitsplatz natürlich nützlich und hilfreich sein – die Hälfte der volljährigen Arbeitnehmer in Deutschland sieht in ihr aber einen Grund zur Sorge.

Sie sehen in der Künstlichen Intelligenz eine undurchschaubare und potenziell gefährliche Bedrohung: Mit 63 Prozent gaben die meisten Besorgten das Fehlen einer „menschlichen Komponente“ als Grund für ihre Befürchtungen an. 55 Prozent sehen in KI-Anwendungen eine „billige Konkurrenz“, die zu sinkenden Löhnen für menschliche Arbeit führen wird. Jeweils 46 Prozent bemängeln, dass unklar bleibt, wie eine Künstliche Intelligenz Entscheidungen trifft, oder dass Programmierfehler schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. 41 Prozent befürchten den Verlust ihres eigenen Arbeitsplatzes, 39 Prozent meinen, KI mache individuelle, kreative oder außergewöhnliche Lösungen für Aufgaben unmöglich.

36 Prozent aller Arbeitnehmer teilen diese Ängste explizit nicht. Vier Prozent erwarten sogar gar keine Veränderung des Arbeitslebens durch Künstliche Intelligenz. Der verbleibende Rest hat keine klare Meinung zu diesem Thema.

„Softwarehersteller, die KI-Lösungen für die Arbeitswelt entwickeln, sollten diese Zahlen Ernst nehmen“, sagt Wilhelm Alms, Vorsitzender des Beirats des IMWF. „Denn der Erfolg Künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt hängt direkt von ihrer Reputation und damit ihrer Akzeptanz am Arbeitsplatz ab. Die Branche sollte dringend ihre Kommunikation verbessern und stärker zum einen über die konkreten Einsatzgebiete und Vorteile Künstlicher Intelligenz aufklären und zum anderen auch darüber, was Künstliche Intelligenz nicht ist.“

Auffällig: Die Angst vor Künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz ist umso ausgeprägter, je jünger die Arbeitnehmer sind. 56 Prozent der Arbeitnehmer zwischen 18 und 29 Jahren sind in Sorge um die Veränderungen des Arbeitslebens durch KI. Im Alter zwischen 40 und 49 sind es nurmehr 48 Prozent, ab 60 Jahren gerade noch 44 Prozent. Überdurchschnittlich besorgt zeigen sich mit je 57 Prozent vor allem Berufstätige aus den Branchen Handel und Finanzdienstleistungen.

Hintergrundinformationen:

Für die Studie „Künstliche Intelligenz am Arbeitsplatz 2018“ des IMWF Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung wurden 2.000 Arbeitnehmer ab 18 Jahren, repräsentativ nach Alter, Geschlecht und Bundesland im April 2018 über ein Online-Panel befragt.

IMWF – Institut für Management- und Wirtschaftsforschung

Das IMWF wurde aus der Erfahrung heraus gegründet, dass die Ergebnisse wissenschaftlicher Ausarbeitungen und Marktanalysen für Entscheider in der Wirtschaft oftmals nicht die hinreichende Praxisnähe und Relevanz haben. In Folge dessen bleibt die Unterstützung wissenschaftlicher Institutionen durch Unternehmen oftmals hinter den Erwartungen der Lehrstühle zurück. Vor diesem Hintergrund versteht sich das IMWF als Plattform, auf der Kontakte zwischen Wissenschaft und Unternehmen geknüpft werden, die an fundierter Aufarbeitung relevanter Management- und Wirtschaftsthemen interessiert sind.

Dieses Netzwerk wird wesentlich durch Wilhelm Alms aufgebaut. Er hat als ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Mummert Consulting vielfältige Erfahrungen mit der Umsetzbarkeit von Forschungsergebnissen in der Managementpraxis gesammelt und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Brückenschläge zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu initiieren.

Wenn Sie an diesem Netzwerk partizipieren wollen, freut sich das IMWF über Ihre Nachricht. Von wissenschaftlichen Partnern wird erwartet, nachweislich praxisorientierte Forschung leisten zu wollen. Im Gegenzug hierzu obliegt es den eingebundenen Unternehmen, relevante Fragestellungen zu formulieren und die Freiräume für die Aufarbeitung dieser Themen zu gewährleisten

Weitere Informationen finden Sie unter www.imwf.de

Marktforschungsinstitut Toluna

Toluna ist ein führender globaler Anbieter von Online-Marktforschungspanels und Umfragetechnologien. Allein in Deutschland umfasst das Toluna-Panel mehr als 320.000 angemeldete Verbraucher und ermöglicht damit eine genau auf die Befragung abgestimmte Auswahl der Testpersonen. Insgesamt verfügt das Unternehmen über 21 Büros in Europa, Amerika, der Region Asien-Pazifik sowie dem Nahen und Mittleren Osten.

Toluna orientiert sich an den weltweit strengsten Richtlinien für Panel-Management und Datenqualität. Das Unternehmen ist Mitglied etlicher Berufsverbände, die sich für die Innovation der Datenqualität engagieren. Mehrere Vorstandsmitglieder von ESOMAR arbeiten bei Toluna. Zudem sind sie Teil des Professional Standards Committee, welches die Standards und Richtlinien der Marktforschungsindustrie definiert und überprüft.

Pressekontakt:

Faktenkontor GmbH
Roland Heintze
Tel.: 040 – 253 185-110
Fax: 040 – 253 185-310
E-Mail: Roland.Heintze@faktenkontor.de

 

Quelle: www.presseportal.de

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Bewerbungsphase für Ausbildungsjahr 2019 startet

Bewerbungsphase für Ausbildungsjahr 2019 startet

Hamburg (ots) – Neun Ausbildungsgänge an drei Standorten Anzahl der Ausbildungsplätze erhöht Bewerberportal: www.be-lufthansa.com/technik

In der Lufthansa Technik Gruppe beginnt das Ausbildungsjahr 2019 schon jetzt. Über www.be-lufthansa-com/technik sind ab sofort Bewerbungen für neun verschiedene Berufsbilder möglich. Aufgrund guter wirtschaftlicher Perspektiven des Unternehmens und altersbedingter Fluktuation wird die Anzahl der Plätze im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht. Ausgebildet wird an den Standorten Hamburg, Frankfurt und München.

Im Angebot sind die klassischen flugzeugbezogenen Berufe: Fluggerätmechaniker(innen) in den drei Fachrichtungen Instandhaltungstechnik, Fertigungstechnik und Triebwerkstechnik sowie Fluggerätelektroniker(innen) und die werkstattorientierten Elektroniker(innen) für Geräte und Systeme.

Experten in Sachen Chemie könnten sich für die in Hamburg angebotene Ausbildung zum Oberflächenbeschichter(in) (Galvaniseur) interessieren. Lufthansa Technik ist eines der wenigen Unternehmen, das in diesem Fachgebiet ausbildet.

Besonders begehrt sind traditionell die Berufe Werkzeugmechaniker(in) sowie Fachkraft für Lagerlogistik. Letzterer wird als einziger aller Ausbildungsberufe an allen drei Standorten angeboten, da die Bedeutung der Logistik in der Flugzeuginstandhaltung immer stärker wächst. Zu diesem Thema werden auch wieder Kaufleute für Spedition und Logistikdienstleistungen gesucht.

„Unsere Ausbildungsplätze sind zumeist sehr schnell vergeben“, sagt Kristin Bakonyi vom Personalmarketing der Lufthansa Technik. Sie rät daher jungen Menschen, die konkretes Interesse an einer Ausbildung haben, sich zügig zu bewerben. „Wer noch zwischen verschiedenen Ausbildungsberufen schwankt, findet im Bewerberportal www.be-lufthansa.com/technik ausführliche Informationen, Videos und „Azubi-Tagebücher“, so Bakonyi.

Bewerber(innen) absolvieren zunächst einen kurzen Online-Test und werden dann zu einem computergestützten Einstellungstest eingeladen. Nach erfolgreicher Absolvierung erfolgt als letzter Schritt eine Einladung zum persönlichen Kennenlernen. In einem Gespräch und einer praktischen Übung stehen die Fähigkeiten, die Motivation und das technische Verständnis im Mittelpunkt. Wer auch hier beste Seiten zeigt, ist ab August 2019 Teil der Lufthansa Technik-Familie.

Ab Juli werden auch wieder Bewerbungen für die dualen Studiengänge in Kooperation zwischen Hochschulen und Lufthansa Technik möglich sein.

Lufthansa Technik: Der Lufthansa Technik Konzern ist mit rund 35 Tochter- und Beteiligungsunternehmen einer der weltweit führenden Anbieter flugzeugtechnischer Dienstleistungen. Mehr als 25.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für den international zertifizierten Instandhaltungs-, Herstellungs- und Entwicklungsbetrieb tätig. Das Angebot von Lufthansa Technik umfasst das gesamte Service-Spektrum für Verkehrs- und VIP-/Special Mission-Flugzeuge, Triebwerke, Komponenten und Fahrwerke in den Bereichen digitale Flottenbetreuung, Wartung, Reparatur, Überholung, Modifikation, Ausstattung und Umrüstung sowie die Herstellung von innovativen Kabinenprodukten.

Mehr Informationen über Lufthansa Technik sind zu finden auf:

www.lufthansa-technik.de 
Twitter: @LHTechnik 
Facebook: LufthansaTechnikGroup 
Instagram: LHTechnik 
LinkedIn: Lufthansa Technik AG 
Youtube: LufthansaTechnikGroup

Pressekontakt:

Lufthansa Technik AG
Unternehmenskommunikation
Weg beim Jäger 193
22335 Hamburg, Germany
Telefon +49-40-5070-3667
Fax +49-40-5070-8534
press.pr@lht.dlh.de
www.lufthansa-technik.com/aktuell

Sitz der Gesellschaft:
Lufthansa Technik AG, Hamburg
Registereintragung:
Amtsgericht Hamburg HRB 56865
Vorsitzender des Aufsichtsrats:
Carsten Spohr
Vorstand:
Dr. Johannes Bußmann
(Vorsitzender)
Constanze Hufenbecher
Antonio Schulthess
Dr. Thomas Stüger

Quelle: www.presseportal.de

Bildquelle: „obs/Lufthansa Technik AG/Gregor Schlaeger“

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In diesen Branchen lohnt sich Teilzeitarbeit für Frauen

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Frankfurt (ots) – Frauen bekommen in Deutschland im Durchschnitt das erste Kind mit 30,6 Jahren, das zweite mit 32,3 und das dritte mit 33,5 Jahren. Gleichzeitig zeigen neue Studien, dass der Gender Pay Gap mit dem Alter ansteigt, d.h. Frauen mit steigendem Alter mehr und mehr von Männern abgehängt werden. Der Wechsel zu Teilzeitarbeit wird dabei häufig als einer der möglichen Gründe für das geschlechtsspezifische Verdienstgefälle genannt. Eine neue Studie der Jobsuchmaschine www.adzuna.de zeigt nun, in welchen Branchen sich Teilzeitarbeit für Frauen lohnt und sie vergleichsweise faire Gehälter erwarten können.

Laut Eurostat arbeiten deutsche Frauen gerne in Teilzeit, mehr als dies in anderen europäischen Ländern der Fall ist. Demnach betrug die Teilzeitquote bei deutschen Frauen im Jahr 2016 47%, was mit Österreich die zweithöchste Teilzeitquote nach den Niederlanden darstellt. Bei den Männern belief sich diese lediglich auf 9%, was den Herren den neunten Platz auf europäischer Ebene bescherte.

Bei Müttern mit minderjährigen Kindern unter sechs Jahren lag die Quote laut Erhebungen des Bundesamt für Statistik im selben Jahr noch deutlich höher mit satten 72%. Für Väter fiel diese mit 6% vergleichsweise gering aus.

Adzuna hat daraufhin eine Gegenüberstellung der Gehälter für Männer und Frauen mit durchschnittlich 26 Stunden Arbeitszeit pro Woche vorgenommen, um den Gender Pay Gap speziell in Bezug auf die Teilzeitbeschäftigung zu untersuchen. Als Datenquelle diente die Arbeitnehmerverdienst-Studie des Bundesamt für Statistik, erschienen am 23.03.2018.

   - Frauen verdienen in einzelnen Branchen mehr als Männer -

Die Untersuchung von 24 verschiedenen Branchen inklusive der Bruttomonatsverdienste zeigt, dass in den folgenden drei Branchen der Verdienst von Frauen den der männlichen Kollegen übersteigt: So können diese im Bereich Verkehr/Lagerei durchschnittlich 2.000 EUR pro Monat einstreichen während Männer im Durchschnitt 1.913 EUR pro Monat verdienen (-4.4%). Ähnliches gilt für den Bereich Baugewerbe, in dem Frauen 1.842 EUR winken während der Durchschnittsverdienst für Männer 1.777 EUR beträgt (-3.5%). Daneben wurde ebenso im Gastgewerbe ein höheres Gehalt für Frauen festgestellt. Hier können Arbeitnehmerinnen monatlich 1.313 EUR verdienen, während die männlichen Kollegen mit 1.277 EUR auskommen müssen (-2.7%).

Betrachtet man die durchschnittlichen Verdienste für dieselben Branchen was eine Vollzeitbeschäftigung angeht, so gibt es keine Branche, in welcher der Verdienst von Frauen den der männlichen Kollegen übersteigt. Demnach gelingt es Frauen in einigen Branchen den Gender Pay Gap umzudrehen, wenn es sich um Teilzeitarbeit handelt. Bei Vollzeitbeschäftigung scheint dies laut aktuellen Befunden jedoch nicht möglich.

   - Gender Pay Gap in Teilzeit mit 15.6% niedriger -

Eine weitere Analyse des durchschnittlichen Gender Pay Gaps über alle untersuchten Branchen hinweg betrachtet verdeutlicht, dass dieser mit 15.6% deutlich unter dem bundesweit bekannten Gender Pay Gap von 21% liegt.

Inja Schneider, Country Manager Deutschland bei Adzuna, kommentiert: „Unsere Studie zeigt, dass auch die geleistete Arbeitszeit einen Einfluss auf das geschlechtsspezifische Verdienstgefälle haben kann.“

Sie fügt hinzu: „Auch wenn sich eine reduzierte Beschäftigung generell negativ auf das Gehalt beider Geschlechter auswirkt, so könnte die bei Frauen viel kritisierte Teilzeitarbeit Arbeitnehmerinnen ein vergleichsweise faireres Gehalt bescheren, was einzelne Branchen betrifft.“

Datentabellen:

Bruttomonatsverdienst (EURO) in Teilzeit – Frauen:

1. Verkehr und Lagerei: 2,000.00 
2. Baugewerbe: 1,842.00 
3. Gastgewerbe: 1,313.00 
4. Erziehung und Unterricht: 2,774.00 
5. Wirtschaftliche Dienstleistungen: 1,988.00 
6. Kunst, Unterhaltung und Erholung: 1,828.00 
7. Dienstleistungsbereich: 2,297.00 
8. Produzierendes Gewerbe und Dienstleistungsbereich: 2,310.00 
9. Erbringung von sonstigen Dienstleistungen: 2,203.00 
10. Handel: 1,842.00 
11. Produzierendes Gewerbe & wirtschaftliche Dienstleistungen:
    2,073.00 
12. Öffentliche und persönliche Dienstleistungen: 2,533.00 
13. Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen:
    1,373.00 
14. Information und Kommunikation: 2,949.00 
15. Gesundheits- und Sozialwesen: 2,407.00 
16. Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung:
    2,835.00 
17. Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftl. und techn.
    Dienstleistungen: 2,596.00 
18. Wasserversorgung: 2,703.00 
19. Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden: 2,674.00 
20. Investitionsgüterproduzenten: 2,909.00 
21. Produzierendes Gewerbe: 2,430.00 
22. Energieversorgung: 3,605.00 
23. Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen:
    3,369.00 
24. Verarbeitendes Gewerbe: 2,464.00

Bruttomonatsverdienst (EURO) in Teilzeit – Männer:

1. Verkehr und Lagerei: 1,913.00 
2. Baugewerbe: 1,777.00 
3. Gastgewerbe: 1,277.00 
4. Erziehung und Unterricht: 2,801.00 
5. Wirtschaftliche Dienstleistungen: 2,039.00 
6. Kunst, Unterhaltung und Erholung: 1,876.00 
7. Dienstleistungsbereich: 2,367.00 
8. Produzierendes Gewerbe und Dienstleistungsbereich: 2,465.00 
9. Erbringung von sonstigen Dienstleistungen: 2,365.00 
10. Handel: 1,989.00 
11. Produzierendes Gewerbe & wirtschaftliche Dienstleistungen:
    2,254.00 
12. Öffentliche und persönliche Dienstleistungen: 2,831.00 
13. Erbringung von sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen:
    1,554.00 
14. Information und Kommunikation: 3,478.00 
15. Gesundheits- und Sozialwesen: 2,871.00 
16. Öffentliche Verwaltung, Verteidigung; Sozialversicherung:
    3,444.00 
17. Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftl. und techn.
    Dienstleistungen: 3,199.00 
18. Wasserversorgung: 3,410.00 
19. Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden: 3,499.00 
20. Investitionsgüterproduzenten: 3,831.00 
21. Produzierendes Gewerbe: 3,215.00 
22. Energieversorgung: 4,814.00 
23. Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen:
    4,753.00 
24. Verarbeitendes Gewerbe: 3,525.00

Quellen:

Eurostat, Labour Force Survey (EU-LFS), Download am 19.07.2017 Statistisches Bundesamt:

   - Qualität der Arbeit, 2017
   - Arbeitnehmerverdienste, Fachserie 16 Reihe 2.1 - 4. Vierteljahr 
     2017

Pressekontakt:

inja@adzuna.com

Quelle: www.presseportal.de

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Gehaltsatlas 2018: Stuttgarter verdienen am besten

Gehaltsatlas 2018: Stuttgarter verdienen am besten

Hamburg (ots) – Wie viel Geld verdienen Beschäftigte in Deutschland? Welches Bundesland ist am lukrativsten und in welcher Landeshauptstadt gibt es die höchsten Gehälter? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert der aktuelle Gehaltsatlas des Vergleichsportals Gehalt.de. Das Ergebnis: Berufseinsteiger in Stuttgart verdienen am besten und Hessen ist das Bundesland mit dem höchsten Lohnniveau – Mecklenburg-Vorpommern hingegen belegt in dieser Auswertung den letzten Platz. Für die Analyse hat Gehalt.de 750.848 Vergütungsdaten untersucht.

Hessen ist attraktivstes Bundesland

Das Bundesland Hessen dominiert in diesem Jahr das Länderranking. Mit einem Lohnniveau von 112,7 Prozent liegt Hessen vor Baden-Württemberg (110 Prozent) und Bayern (106,4 Prozent). Auf den hinteren Plätzen im Bundeslandranking befinden sich Mecklenburg-Vorpommern (73,5 Prozent), Sachsen-Anhalt (75,4 Prozent) und Brandenburg (76,2 Prozent). „Ein wichtiger Grund für die verhältnismäßig geringen Gehälter in den neuen Bundesländern ist, dass dort vor allem kleine bis mittelgroße Unternehmen ihren Sitz haben. DAX-Unternehmen und andere kapitalstarke Firmen sind größtenteils in den alten Bundesländern vertreten“, erklärt Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de.

Stuttgart und München dominieren beim Städtevergleich

Beim Vergleich der Landeshauptstädte hat Stuttgart mit 127,6 Prozent die Nase vorn, dicht gefolgt von München mit 126,1 Prozent. Die Städte Düsseldorf (118,5 Prozent) und Wiesbaden (117,4 Prozent) liegen fast gleichauf. Auf dem fünften Platz folgt Mainz mit 106,8 Prozent. Die hinteren Ränge belegen Schwerin (76,1 Prozent), Magdeburg (80,7 Prozent), Erfurt (80,4 Prozent), Potsdam (80,6 Prozent) und Dresden (83,1 Prozent).

Gehälter für Berufseinsteiger in Hessen am höchsten

Akademische Berufseinsteiger verdienen in Mecklenburg-Vorpommern mit 33.587 Euro und bewegen sich fast auf demselben Lohnniveau wie hessische Beschäftigte nach Abschluss einer Lehre (32.704 Euro). Die Gehälter für Berufseinsteiger nach einer Ausbildung in Mecklenburg-Vorpommern befinden sich dagegen knapp über dem Mindestlohn. Sie liegen bei durchschnittlich 21.847 Euro.

Entgeltlücke in Brandenburg am geringsten

In der Auswertung nehmen die Analysten von Gehalt.de auch Bezug auf die unbereinigte Entgeltlücke. Das bedeutet, dass die Experten die Gehälter nach Geschlecht trennen und vergleichen, ohne dabei weitere strukturelle Faktoren zu berücksichtigen. Das Ergebnis: Der Gehaltsunterschied geht stets zu Ungunsten der Frauen aus. Die größte Lücke mit fast 27 Prozent existiert in Baden-Württemberg – die geringste dagegen in Brandenburg mit rund 17 Prozent. „Die unbereinigte Entgeltlücke in Deutschland liegt offiziell bei rund 22 Prozent. Allerdings sind unbereinigte Angaben mit Vorsicht zu genießen, da hier wichtige strukturelle Faktoren unberücksichtigt bleiben“, gibt Bierbach zu bedenken.

Zur Methodik

Gehalt.de analysierte 750.848 Vergütungsangaben der vergangenen 12 Monate von Beschäftigten in Deutschland und wertete diese nach den einzelnen Bundesländern und Städten aus.

So wird der Bundesdurchschnitt ermittelt

Der Bundesdurchschnitt ist der Mittelwert über die Gehaltsangaben aller Regionen und wird in der Auswertung mit 100 Prozent beschrieben. Anschließend werden die Mittelwerte je nach Bundesland ermittelt und diese mit dem Bundesdurchschnitt in Verhältnis gesetzt. Daraus ergeben sich Prozentwerte, die das Lohnniveau für die jeweiligen Bundesländer darstellen.

Über GEHALT.de

GEHALT.de ist das führende Gehaltsportal im deutschsprachigen Raum. Jeden Monat unterstützt die Webseite über 3 Millionen ArbeitnehmerInnen mit vielfältigen Services und wertvollen Entscheidungshilfen. Das Onlineportal bietet einen kostenfreien Zugang zu aktuellen Gehaltsdaten und verfügt über die größte Vergütungsdatenbank in Deutschland.

Das Angebot reicht von spannenden Statistiken, Auswertungen für einzelne Berufe und Branchen, Informationen zu Themen rund um Gehalt, Karriere und Arbeitswelt bis hin zu Tipps und Tricks für die erfolgreiche Gehaltsverhandlung. Ein weiteres Kernelement ist die integrierte Meta-Jobsuchmaschine, die Anzeigen aller relevanten Jobbörsen in Deutschland bündelt und darüber hinaus ein zu erwartendes Gehalt schätzt. Damit bietet Gehalt.de als erste Webseite in Deutschland einen Gehaltsfinder für Stellenanzeigen.

Quelle: www.presseportal.de/nr/128884

Bildquelle: „obs/GEHALT.de/“

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BAP Job-Navigator 01/2018: »Medien zur Jobsuche« Ein Drittel der Stellenausschreibungen laufen über Online-Portale

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Berlin (ots) – Rund 71 Prozent der jungen Deutschen im Alter zwischen 18 und 39 Jahren greifen bei der Jobsuche auf Online-Jobbörsen zurück. Für 42 Prozent spielt die Karriere-Plattform Xing bei der Stellensuche eine wesentliche Rolle. Zu diesen Erkenntnissen gelangt der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister (BAP) in seiner 2017 veröffentlichten Studie „Junge Deutsche“.

Unternehmen orientieren sich am Nutzungsverhalten der Kandidaten

Eine detaillierte Analyse der Medien, die zur Jobsuche genutzt werden, zeigt auf: Die Unternehmen scheinen auf das Suchverhalten der jungen Bewerber zu reagieren. Betrachtet man die Verteilung der Anzeigenschaltung in den verschiedenen Medien, können je nach Region, Branche und Hierarchiestufe Unterschiede festgestellt werden. Dies geht aus dem aktuellen BAP Job-Navigator hervor. Im Dezember 2017 wurden dafür rund 853.000 Anzeigen von 109.130 Unternehmen ausgewertet. „Wir sind mit unserer Analyse der Frage nachgegangen, auf welche Kanäle die Unternehmen bei der Veröffentlichung ihrer Stellenausschreibungen setzen“, erklärt die stellvertretende BAP-Hauptgeschäftsführerin Julia Große-Wilde. „Die Ergebnisse zeichnen ein eindeutiges Bild vom Anzeigeverhalten der Unternehmen. Nicht nur für Bewerber, die auf Stellensuche sind, lohnt sich ein Blick auf die Details der Untersuchung.“

Online-Jobportale stehen an erster Stelle

Den ersten Platz im Ranking der beliebtesten Suchmedien belegten die Online-Jobportale. 35 Prozent aller Stellenangebote wurden dort inseriert. Vor allem jungen Fachkräften steht hier eine große Auswahl an Jobangeboten zur Verfügung. 55 Prozent der Stellenanzeigen, die sich an Berufseinsteiger (Young Professionals, Ausbildungsinteressierte und Praktikanten) richteten, wurden über Online-Jobbörsen veröffentlicht. Die Jobangebote für Berufserfahrene wurden hingegen deutlich seltener in den Internet-Jobbörsen geschaltet (36 Prozent). Im direkten Vergleich wurden die meisten Stellen über StepStone (77.370 Jobs) und Monster (31.450 Jobs) inseriert. Dabei sind es in erster Linie Stellenangebote aus dem Gastgewerbe (68 Prozent) und von Finanz- und Versicherungsdienstleistern (66 Prozent).

Kanäle der Bundesagentur für Arbeit eher für Fachkräfte relevant

Mit rund 31 Prozent platziert sich die Bundesagentur für Arbeit (BA) auf dem zweiten Platz und wird vor allem für das Recruiting von berufserfahrenen Fachkräften genutzt (34 Prozent). Praktikantenstellen wurden hingegen eher selten bei der Bundesagentur inseriert (knapp 4 Prozent). Besonders häufig genutzt wird die Jobbörse der BA von den Personaldienstleistern und Zeitarbeitsunternehmen. Die Hälfte ihrer Stellenanzeigen veröffentlichten sie dort. Zum Vergleich: Die öffentlichen Verwaltungen schalteten nur etwa 3 Prozent ihrer Anzeigen über die Bundesagentur. „Das dürfte vor allem damit zusammenhängen, dass die Zeitarbeit Arbeitsuchenden, Langzeitarbeitslosen und Berufseinsteigern offener gegenübersteht als andere Wirtschaftsbereiche und diese Gruppen überproportional häufig in Arbeit bringt“, so Julia Große-Wilde. Auch regionale Unterschiede können im Schaltverhalten festgestellt werden. Während in Thüringen und Sachsen (jeweils 47 Prozent) die Bundesagentur sehr häufig genutzt wurde, waren in Hamburg nur 21 Prozent der Stellenangebote dort inseriert.

Praktikanten werden auf Firmenwebsites fündig

Knapp 18 Prozent der Stellenausschreibungen veröffentlichten die Inserenten auf ihren eigenen Firmenwebsites. Wer nach einem Praktikumsplatz sucht, dem ist ein Blick auf die Karrierewebsite der Unternehmen zu empfehlen. Mehr als ein Viertel aller Praktikumsangebote wird dort gepostet. Innerhalb der Branchen waren es vor allem Inserenten aus der Gesundheitsbranche, die häufig ihre Anzeigen auf den Firmenwebsites veröffentlichten (35 Prozent). Das Gastgewerbe inserierte hingegen deutlich seltener Anzeigen auf Firmenwebsites (6 Prozent).

Print-Medien weit abgeschlagen

Die Print-Medien belegen mit 5 Prozent aller Anzeigen den vierten Platz. Insgesamt 30.120 Stelleninserate wurden in Print-Medien veröffentlicht. Betrachtet man die Jobangebote für Berufseinsteiger, so wurden diese nur zu 3 Prozent in Zeitungen oder Zeitschriften inseriert. Eine Ausnahme bilden die Ausbildungsangebote. Hier liegt der Anteil an Printanzeigen mit 5 Prozent genauso hoch wie im Durchschnitt. Im Verhältnis dazu tauchten nur 0,7 Prozent der 78.100 veröffentlichten Praktikantenstellen in Print-Medien auf. Während die öffentlichen Verwaltungen (28 Prozent) und die Bergbau-Branche (25 Prozent) ihre Stellenangebote verstärkt in Print-Titeln veröffentlichten, verzichteten Personaldienstleister fast komplett auf die Schaltung von Print-Anzeigen (0,3 Prozent). Im bundesweiten Vergleich ist die Print-Schaltung der Stelleninserate in Berlin (0,9 Prozent) und Hamburg (0,7 Prozent) am wenigsten populär.

Xing bedeutender als LinkedIn

In den Businessnetzwerken (Xing und LinkedIn) konnten knapp 2 Prozent aller Anzeigen gefunden werden. 2.980 Firmen inserierten 13.140 Stellenangebote auf Xing und LinkedIn. Deutlich häufiger wurden die Anzeigen auf Xing veröffentlicht (12.060). Dies entspricht auch den Ergebnissen der BAP-Studie „Junge Deutsche“: Die Karriere-Plattform Xing wird mit 42 Prozent von Zugehörigen dieser Altersgruppe als Kommunikationsplattform sehr häufig genutzt. Nähere Informationen zur Studie „Junge Deutsche“ finden Sie hier: https://www.personaldienstleister.de/bap-studie-ergebnisse). Drei Prozent der Anzeigen, die sich an Young Professionals richten, wurden gemäß BAP Job-Navigator über Businessnetzwerke inseriert. Für Berufserfahrene veröffentlichten Unternehmen nur 1,4 Prozent der Anzeigen auf Xing oder LinkedIn. Mit deutlichem Abstand belegt die Branche Verkehr und Lagerei den ersten Platz, was auf einen hohen Schaltungsanteil der Deutschen Bahn zurückzuführen ist. 18 Prozent der Stellenanzeigen wurden innerhalb dieser Branche in den sozialen Netzwerken veröffentlicht. Den zweiten Platz belegt die Informations- und Kommunikationsbranche mit 3 Prozent der Stelleninserate.

Die Grafik zur Pressemitteilung finden Sie unter: http://ots.de/nf9zt

Über den BAP Job-Navigator

Der BAP Job-Navigator wurde vom BAP im Dezember 2017 initiiert. Dabei werden monatlich circa 800.000 Stellenangebote aus 200 Printmedien, 138 Online Jobbörsen, mehr als 30.000 Firmenwebsites und der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit ausgewertet. Die daraus abgeleiteten Erkenntnisse geben Aufschluss über die Entwicklungen auf dem Arbeits- und Bewerbermarkt in Deutschland.

Über den BAP

Der Bundesarbeitgeberverband der Personaldienstleister e. V. (BAP) ist die führende Interessenvertretung der Personaldienstleistungs- und Zeitarbeitsbranche in Deutschland. Im BAP sind ca. 2000 Mitglieder mit über 4.600 Personaldienstleistungsbetrieben organisiert. Informationen zum Verband finden Sie unter www.personaldienstleister.de.

 

Quelle: www.presseportal.de

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