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Unternehmertag 2018 wählt neue Verbandsspitze

DSLV-Präsidium

Axel Plaß führt dreiköpfiges DSLV-Präsidium

Berlin, 14. September 2018. Die Mitgliederversammlung des Deutschen Speditions- und Logistikverbands (DSLV) hat Axel Plaß (52) mit großer Mehrheit am 14. September 2018 für die kommenden drei Jahre zum Präsidenten gewählt. Der Hamburger Unternehmer folgt damit Mathias Krage, der den Bundesverband neun Jahre führte.

Plaß, seit 2016 bereits Mitglied des DSLV-Präsidiums, definiert seine Erwartungen an das Amt wie Folgt: „Der durch den DSLV repräsentierte Speditions- und Logistikmarkt ist mit 580.000 Beschäftigten und über 100 Milliarden Euro Umsatz Teil des drittgrößten Wirtschaftsbereichs Deutschlands. Die Systemrelevanz der Logistik muss sich viel deutlicher in der deutschen und auch in der europäischen Wirtschaftspolitik spiegeln. Ich sehe es deshalb als meine wichtigste Aufgabe, die Bedeutung der speditionellen Leistungen für unsere Volkswirtschaft und für den Wirtschafts- und Logistikstandort Deutschland gegenüber politischen Entscheidungsträgern und der Öffentlichkeit zu betonen und unsere Forderungen nach einem logistikfreundlichen Umfeld durchzusetzen.“

Plaß weiter: „Speditionen fördern und stärken die Komodalität und die funktionale Verknüpfung sämtlicher Verkehrsträger. Die Verbandspolitik des DSLV wird maßgeblich durch die verkehrsträgerübergreifende Steuerungsfunktion des Spediteurs bestimmt. Hieran möchte ich festhalten.“ Neben der klassischen Bündelungsfunktion wird die Logistik zur Bewältigung des zu erwartenden Verkehrsmengenwachstums durch eigene Verlagerungskonzepte auf Schiene und Binnenschiff beitragen können – wenn die qualitativen und preislichen Rahmenbedingungen hierfür stimmen, betont der neue DSLV-Präsident, der als geschäftsführender Gesellschafter der Hamburger Zippel Group auch weiterhin den Kontakt zum operativen Speditionsgeschäft behält.
Den Bundesverband sieht Plaß für die Aufgaben der Zukunft gut aufgestellt. „Hierfür hat mein Vorgänger, Mathias Krage, die Weichen präzise gestellt. Ihm gebührt mein persönlicher Dank sowie höchste Anerkennung der gesamten Branche für seine Leistungen und für sein jahrelanges außerordentliches Engagement.“ Krage wurde 2009 ins höchste Verbandsamt gewählt und hat mit Hauptgeschäftsführer Frank Huster wesentliche Reformschritte eingeleitet, wie die rechtliche und strukturelle Umsetzung der vor seiner Amtszeit beschlossenen Fusion mehrerer Speditionsverbände zum DSLV sowie die Sitzverlagerung des Verbands von Bonn ins Berliner Regierungsviertel. Krage hat sich außerdem maßgeblich für die Gründung der erfolgreichen, vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Logistikbranche gemeinsam getragenen Auslandsvermarktungsintiative ,Logistics Alliance Germany‘ (LAG) eingesetzt.

Krage bleibt dem DSLV-Präsidium erhalten. Die Mitgliederversammlung hat den geschäftsführenden Gesellschafter der Krage Spedition in Langenhagen jetzt zum Vizepräsidenten und Schatzmeister gewählt. Durch Satzungsbeschluss wurde das DSLV-Präsidium von fünf auf drei Mitglieder verkleinert. Dr. Johannes Offergeld, geschäftsführender Gesellschafter der A. Offergeld Spedition, Würselen, wurde für den dritten Präsidiumsposten im Amt bestätigt. Planmäßig aus dem engeren Präsidium ausgeschieden sind Günther Haberland, M. Zietzschmann, Neuss, sowie der bisherige DSLV-Vizepräsident Willem van der Schalk, a.hardrodt, Hamburg.

Die verkehrsträgerübergreifende Expertise geht dem Präsidium aber nicht verloren. Ebenfalls durch Satzungsanpassung wurde ein ,erweitertes Präsidium‘ eingerichtet, dem die Vorsitzenden der DSLV-Fachausschüsse angehören. Gemeinsam mit dem Präsidium entscheidet dieser Kreis über die verkehrsträgerübergreifenden Leitlinien der Verbandspolitik.

Plaß abschließend: „In dieser Beratungsstruktur finden sich die durchaus heterogenen Interessen unserer knapp 3.000 Mitgliedsbetriebe unterschiedlicher Größen wieder. Dies entspricht dem Anspruch an die politische Arbeit eines verkehrsträgerübergreifenden Logistikverbands.“

Neben dem dreiköpfigen ,engeren Präsidium‘ gehören dem ,erweiterten Präsidium‘ an:
• Henning Dieter, Yusen Logistic, Frankfurt / Main (FA Luftfrachtspedition)
• Daniel Hensel, A. Hensel Spedition, Mainz (FA Straßengüterverkehr)
• Willem van der Schalk, a.hartrodt, Hamburg (FA Seeschifffahrts- und Seehafenspedition / Komitee Deutscher Seehafenspediteure im DSLV)
• Werner Spionkowski, Ruhmann Logistik, Duisburg (FA Binnenhafenlogistik)
• Gerhard Lohkemper, Kühne + Nagel, Hamburg (FA Sozial- und Tarifpolitik / Arbeitsrecht)
• Ernst Frankenbach, E. Frankenbach Spedition, Mainz (AML – Verein Automobillogistik im DSLV)
Bis ein Nachfolger gefunden wurde, wird Plaß dem Fachausschuss Schienengüterverkehr im DSLV noch selbst vorsitzen.

Foto: Das neue DSLV-Präsidium (v.l.n.r. Mathias Krage, Vizepräsident und Schatzmeister; Axel Plaß, Präsident; Dr. Johannes Offergeld, Mitglied des Präsidiums)

Der DSLV vertritt als Spitzenorganisation die Speditions- und Logistikbranche sowie die Transportwirtschaft über alle Verkehrsträger hinweg (Straße, Schiene, See- und Binnenschifffahrt sowie Luftfracht), einschließlich der Organisation, Bereitstellung, Steuerung, Optimierung und Sicherung von Prozessen der Güterströme entlang der Lieferkette. Der DSLV repräsentiert über seine 16 Landesverbände etwa 3.000 Unternehmen mit knapp 580.000 Beschäftigten.

Pressekontakt und Bildquelle:
Markus Wolters
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
DSLV Deutscher Speditions- und
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Logistik

Lohnentwicklung verteuert Systemverkehre erneut

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DSLV-Index: Abwicklungskosten im Stückgutmarkt um 6,6 Prozent gestiegen

Berlin, 14. September 2018. Erneut war die Entwicklung der Personalkosten für einen signifikanten Anstieg der sendungsbezogenen Prozesskosten im Stückgutmarkt verantwortlich. Der Vergleich der beiden ersten Halbjahre 2017 und 2018 ergab einen Anstieg der Systemkosten um 6,6 Prozent. Dies ist das Ergebnis des jetzt aktualisierten „Kostenindex Sammelgutspedition“ des Deutschen Speditions- und Logistikverbands (DSLV), der regelmäßig bei führenden deutschen Stückgutnetzen ermitteltet wird.

Mit einem Anstieg um 10,3 Prozent pro Sendung liegen die Personalkosten deutlich vor der Entwicklung der Treibstoffkosten (plus 2,5 Prozent). Wie bereits in der letzten Kostenuntersuchung (12/2016 bis 12/2017) ist die Verknappung des Fachkräfteangebots und hier vor allem der Fahrermangel im Fernverkehr sowie im regionalen Verteilerverkehr der Stückgutnetze deutlich spürbar. Mit 5,2 Prozent trugen die Personalkosten zum Anstieg der Gesamtkosten bei. Die Entwicklung der Treibstoffkosten war mit knapp 0,3 Prozentpunkten weniger relevant.

Die Sachkosten entwickelten sich mit einer Erhöhung um 2,9 Prozent relativ verhalten. Dass im Berichtszeitraum (06/2017 bis 06/2018) auch die Mautkosten um 2,1 Prozent stiegen, ist auf die weitere Umstellung der Fuhrparks zurückzuführen. Im Nahverkehr lösen effizientere 12 und 18 Tonnen-Lkw für die direkten Zustellung und Abholung von Waren bei Industrie und Handel zunehmend 7,5 Tonnen-Fahrzeuge ab. Der mit mautbefreiten Fahrzeugen zugestellte Sendungsanteil liegt inzwischen unter 10 Prozent.

Ein deutlicher Anstieg der Mautkosten ist hingegen für die beiden kommenden Berichtshalbjahre durch die regionale Mautausweitung zum 1. Juli 2018 um zusätzliche 37.000 Kilometer und durch die zu erwartende Anhebung der Lkw-Mautsätze zum 1. Januar 2019 zu erwarten.

Geändert hat sich auch die Gewichtung der Kostenarten im „Kostenindex Sammelgutspedition“. Die Personalkosten haben bei den Systemverkehren inzwischen einen Anteil von durchschnittlich 50,4 Prozent, die Sachkosten belaufen sich auf 35,6 Prozent, die Treibstoffkosten betragen 10,9 Prozent und der Mautkostenanteil liegt bei 3,1 Prozent.

Als Benchmark für den Stückgutmarkt wird der „Kostenindex Sammelgutspedition“ im Auftrag des DSLV in Halbjahresabständen durch das Steinbeis Beratungszentrum Forwarding and Logistics Center (FORLOGIC) erstellt. An der Erhebung beteiligen sich 90 Depots der Stückgutnetze der Speditionen und Speditionskooperationen 24plus, CargoLine, Emons, Honold, IDS, ILN, ONLINE Systemlogistik, Schenker Deutschland, VTL und Zufall.

Der DSLV vertritt als Spitzenorganisation die Speditions- und Logistikbranche sowie die Transportwirtschaft über alle Verkehrsträger hinweg (Straße, Schiene, See- und Binnenschifffahrt sowie Luftfracht), einschließlich der Organisation, Bereitstellung, Steuerung, Optimierung und Sicherung von Prozessen der Güterströme entlang der Lieferkette. Der DSLV repräsentiert über seine 16 Landesverbände etwa 3.000 Unternehmen mit knapp 580.000 Beschäftigten.

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AllgemeinLogistikSchifffahrtVerkehr

Emissionsfreie Binnenschifffahrt mit vollelektrischen Lastschiffen

Emissionsfreie Binnenschifffahrt: elektrische Lastschiffe

München (ots) – PortLiner und H2-Industries bauen die ersten vollelektrischen Binnenschiffe auf Basis der LOHC-Stromspeichertechnik. Damit kann der Frachtverkehr auf Flüssen und Kanälen künftig emissionsfrei und nachhaltig erfolgen.

Zur internationalen Schifffahrtsmesse SMM in Hamburg haben PortLiner und H2-Industries die Entwicklung und den Bau von vollelektrischen Transportschiffen auf Basis der innovativen LOHC-Stromspeichertechnik (Liquid Organic Hydrogen Carrier) bekanntgegeben. Das niederländische Unternehmen PortLiner wird als exklusiver Partner die leistungsstarke LOHC-Technologie von H2-Industries auf Binnenschiffen in Europa einsetzen. Auf Dieselmotoren, die bislang den Antrieb von Schiffen dominieren, kann damit künftig verzichtet werden. CO2- und NOx-Emissionen entfallen vollständig.

„Die Zusammenarbeit unserer Unternehmen wird zu einer völlig neuen, vollelektrischen Antriebstechnik für alle Arten von Schiffen führen und nicht nur die Binnenschifffahrt revolutionieren“, sagt Ton van Meegen, CEO von PortLiner. Die Vorteile für PortLiner liegen in der wesentlich höheren Speicherkapazität und Energiedichte der LOHC-Stromspeichertechnik gegenüber herkömmlichen Batterien. Damit können die vollelektrischen Schiffe einige Wochen fahren, bevor das von Wasserstoff entladene LOHC- durch das mit Wasserstoff beladene LOHC+ ausgetauscht werden muss. Ein enormer Vorteil ist der kurze Tankvorgang, der genauso schnell ist wie bei einem herkömmlichen Dieselschiff.

Im ölartigen LOHC wird Wasserstoff chemisch gespeichert und kann anschließend genau wie Diesel gelagert und transportiert werden. LOHC ist effizient, schwer entflammbar und nicht explosiv, auch wenn es mit Wasserstoff beladen ist. Die LOHC-Technologie von H2-Industries ermöglicht an Bord den sicheren und effizienten Betrieb der integrierten Brennstoffzellen. Sie wandeln den Wasserstoff, der aus dem LOHC gelöst wird, in Strom um – und den benutzt ein leistungsstarker Elektromotor zum Antrieb des Schiffes. Es werden keine CO2- und NOX-Emissionen und kein Feinstaub abgegeben. Ein LOHC-Speicher in Container-Größe von 4 x 20 Fuß kann rund zwanzigmal mehr Strom speichern als eine Batterie gleichen Volumens. Für den Betrieb der ersten E-Lastschiffe auf LOHC-Basis ist der Bau einer LOHC-Tankinfrastruktur geplant. Dafür kann herkömmliche Tankstellentechnik verwendet werden, da die LOHC-Technologie damit kompatibel ist. Um den Betrieb des E-Lastschiffes wirklich nachhaltig zu gestalten, wird der Wasserstoff für die Beladung des LOHC ausschließlich mit Hilfe von erneuerbaren Energien produziert. Der Markt für die Elektrifizierung der europäischen Binnenschifffahrt ist 15.000 Schiffe groß, davon 7.300 Frachtschiffe. In Russland sind es 29.000 Schiffe, davon 15.000 Frachtschiffe. China schließlich, der größte Markt, umfasst 195.000 umrüstfähige Schiffe. Sie alle können nur mit der LOHC-Technologie von H2-Industries schnell und effektiv umgerüstet werden.

„CO2-Emissionen müssen schnell und radikal reduziert werden, um unsere Umwelt zu schützen. Unsere LOHC-Technologie ist geeignet, das derzeitige schadstoffbelastete CO2- und NOx-basierte Energiesystem abzulösen“, sagt Michael Stusch, Vorstandsvorsitzender von H2-Industries SE.

Über H2-Industries SE

H2-Industries SE entwickelt innovative, effektive und umweltschonende LOHC-Energiespeicherlösungen. Die Firma wurde 2010 vom Unternehmer Dipl.-Ing. Michael Stusch gegründet, der Firmensitz befindet sich in München. Forschung, Entwicklung und Produktion sind in Teterow bei Rostock (Mecklenburg-Vorpommern) angesiedelt.

Die Produkte von H2-Industries ermöglichen es, mit jeder (erneuerbaren) Stromquelle Wasserstoff herzustellen und diesen sicher bei Umgebungsdruck und -temperatur im ölartigen Liquid Organic Hydrogen Carrier (LOHC) chemisch zu speichern. LOHC-gebundener Wasserstoff lässt sich problemlos transportieren und bei Bedarf wieder freisetzen. Mit der LOHC-Technologie lassen sich zum ersten Mal große Strommengen bis in den Terawattstunden-Bereich hinein sicher und günstig speichern. Damit macht H2-Industries erneuerbare Energien rund um die Uhr und an jedem Ort verfügbar.

Ziel von H2-Industries ist es, die LOHC-Technologie zu industrialisieren und somit Wasserstoff als sicheren Energieträger der Zukunft zu etablieren.

Über PortLiner

PortLiner ist ein niederländisches Binnenschifffahrtsunternehmen, das 2017 gegründet wurde. Seine Ziele sind die emissionsfreie Binnenschifffahrt und die intelligente Nutzung alternativer Energiequellen. Der Schwerpunkt liegt auf batterieelektrischen Antrieben, aber auch auf Alternativen wie Wasserstoff. Die LOHC-Technologie von H2-Industries passt hervorragend zur Kernbatterietechnologie von PortLiner. Die Kombination leistungsstarker Batterien mit der LOHC-Technologie wird die Einführung der emissionsfreien Schifffahrt beschleunigen. Sie kann sowohl bei Neubauten als auch bei der Umrüstung („Retrofit“) der bestehenden Flotte effizient eingesetzt werden.

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: „obs/H2 Industries SE/Omega Architects“

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BerufeKarriereLogistikLuftfahrtVerkehr

158 neue Auszubildende gehen bei der Lufthansa Technik Gruppe an den Start

158 neue Auszubildende bei der Lufthansa Technik Gruppe

Hamburg (ots) –

– Drei gehörlose Jugendliche beginnen in Hamburg
– Ausweitung der Aktivitäten für 2019 angelaufen

158 Jugendliche beginnen jetzt bei der Lufthansa Technik Gruppe ihre Ausbildung oder ein Duales Studium. Parallel läuft über www.be-lufthansa.com/technik bereits die Auswahl für das Jahr 2019. Insgesamt sind aktuell 582 junge Menschen bei Lufthansa Technik in Deutschland auf dem Weg in flugzeugtechnische oder logistikorientierte Berufe.

Ab 2019 wird Lufthansa Technik über mehrere Jahre die Anzahl der direkt bei ihr angebotenen Ausbildungsplätze in Hamburg und Frankfurt nahezu verdoppeln. Ergebnis der guten wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens und des Erreichens der Altersruhegrenze vieler Kollegen. Auch die Tochterunternehmen werden ihr Engagement nochmals erhöhen – insbesondere Lufthansa Technik AERO Alzey plant erneut eine deutliche Erweiterung der Ausbildungsaktivitäten.

In Hamburg beginnen 78 Auszubildende, darunter drei Gehörlose. Seit dem Jahr 2000 bietet Lufthansa Technik im Rahmen eines Projekts alle zwei Jahre Perspektiven für Gehörlose im Berufsbild Werkzeugmechaniker*. Der weitaus größte Teil der Absolventen arbeitet inzwischen in Festanstellung in den Fachwerkstätten des Unternehmens.

In Frankfurt starten 46 Azubis, in Arnstadt 16, in Alzey elf und in München vier. Die neuen Auszubildenden hatten die Wahl unter zwölf Berufen beziehungsweise Studiengängen.

Digitale Instandhaltung: Gleich 22 Auszubildende finden in Hamburg im Berufsbild „Elektroniker für Geräte und Systeme“ ihre Zukunft im Einsatz in den Fachwerkstätten. Zwölf Fluggerätelektroniker werden in Frankfurt auf die Arbeit direkt am Flugzeug vorbereitet. Insgesamt starten 97 junge Menschen direkt bei Lufthansa Technik.

Bei Lufthansa Technik AERO Alzey, dem erfolgreich auf die Überholung von kleineren Jet- und Propeller-Triebwerken spezialisierten Unternehmen der Lufthansa Technik Gruppe, beginnen elf Fluggerätmechaniker der Fachrichtung Triebwerkstechnik. Lufthansa Technik AERO Alzey baut damit die Ausbildungskapazitäten nochmals aus (zusammen jetzt 35 Plätze), um das starke Wachstum des Unternehmens langfristig mit motivierten und kompetenten Fachkräften abzusichern.

Lufthansa Technik Logistik Services (LTLS) geht mit 29 Auszubildenden im Zukunftsberuf „Fachkraft für Lagerlogistik“ und zwei Kaufleuten für Spedition und Logistik an den Start. Mit jetzt insgesamt 76 Ausbildungsplätzen ist Lufthansa Technik Logistik Services nach der Muttergesellschaft der größte Ausbildungsbetrieb in der Lufthansa Technik Gruppe.

Auch N3 Engine Overhaul Services, ein 50:50 Gemeinschaftsunternehmen mit Rolls-Royce im Thüringischen Arnstadt, besetzt mehr Ausbildungsplätze als im Vorjahr. Insgesamt 16 Azubis zum Fluggerätmechaniker Fachrichtung Triebwerkstechnik und drei Fachkräfte für Lagerlogistik verstärken den Standort. N3 hat mit in Summe 53 Auszubildenden ebenfalls eine hohe Bedeutung als Ausbildungsstandort.

Der Frauenanteil unter den neuen Auszubildenden liegt im aktuellen Jahrgang bei zehn Prozent – drei Prozentpunkte unter dem Vorjahr und auch unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Eine Entwicklung, die Lufthansa Technik im Blick hat und an den Bemühungen festhalten wird, Frauen für technische Zukunftsberufe zu gewinnen.

Die Standorte und Berufe:

Hamburg: In Hamburg starten 78 Auszubildende und dual Studierende. Die Fluggerätmechaniker der Fachrichtungen Instandhaltungstechnik (12) und Triebwerkstechnik (12) stellen zusammen mit dem 2016 bei Lufthansa Technik eingeführten Berufsbild Elektroniker für Geräte und Systeme (22) den Großteil der angebotenen Plätze. Des Weiteren beginnen jetzt zwölf Werkzeugmechaniker, zwei Oberflächenbeschichter sowie bei Lufthansa Technik Logistik Services zwölf Fachkräfte für Lagerlogistik. Hinzu kommen als akademische Berufe: Ein praxisorientierter Ingenieur Flugzeugbau (Bachelor of Engineering), zwei praxisorientierte Ingenieure Elektrotechnik (Bachelor of Science), zwei Maschinenbau-Ingenieure (Bachelor of Science) sowie ein Studierender der Mechatronik (Bachelor of Science). Das Studium findet an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg statt.

Frankfurt: In Frankfurt beginnen 46 Auszubildende: Erstmals werden sieben Fluggerätmechaniker der Fachrichtung Triebwerkstechnik direkt in der Main-Metropole ausgebildet. Hinzu kommen zwölf Fluggerätmechaniker der Fachrichtung Instandhaltungstechnik, zwölf Fluggerätelektroniker, 13 Fachkräfte für Lagerlogistik (LTLS) und zwei Kaufleute für Spedition und Logistik (LTLS).

Arnstadt: 16 Auszubildende als Fluggerätmechaniker der Fachrichtung Triebwerkstechnik verstärken N3 Engine Overhaul Services. Zudem starten drei zukünftige „Fachkräfte für Lagerlogistik“.

Alzey: Elf Plätze zum Fluggerätmechaniker der Fachrichtung Triebwerkstechnik wurden besetzt.

München: In der Isar-Metropole beginnen bei Lufthansa Technik Logistik Services vier Fachkräfte für Lagerlogistik

Lufthansa Technik:

Der Lufthansa Technik Konzern ist mit rund 35 Tochter- und Beteiligungsunternehmen einer der weltweit führenden Anbieter flugzeugtechnischer Dienstleistungen. Mehr als 25.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für den international zertifizierten Instandhaltungs-, Herstellungs- und Entwicklungsbetrieb tätig. Das Angebot von Lufthansa Technik umfasst das gesamte Service-Spektrum für Verkehrs- und VIP-/Special Mission-Flugzeuge, Triebwerke, Komponenten und Fahrwerke in den Bereichen digitale Flottenbetreuung, Wartung, Reparatur, Überholung, Modifikation, Ausstattung und Umrüstung sowie die Herstellung von innovativen Kabinenprodukten.

Mehr Informationen über Lufthansa Technik sind zu finden auf:

www.lufthansa-technik.de
Twitter: @LHTechnik
Facebook: LufthansaTechnikGroup
Instagram: LHTechnik
LinkedIn: Lufthansa Technik AG
Youtube: LufthansaTechnikGroup

* Wir bitten um Verständnis, dass wir aus Gründen der Lesefreundlichkeit in dieser Pressemeldung auf die explizite Nennung der weiblichen Berufsbezeichnungen verzichten.

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: „obs/Lufthansa Technik AG/Gregor Schlaeger“

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AllgemeinLogistikVerkehr

Lange Kolonnen auf dem Weg nach Hause ADAC Stauprognose für 31. August bis 2. September

Lange Kolonnen auf dem Weg nach Hause

München (ots) – Anstrengende Stunden drohen Autofahrern auf Deutschlands Fernstraßen auch an diesem Wochenende: Wegen des bevorstehenden Ferien-Endes in den letzten beiden Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern sowie in etlichen Nachbarländern wie Frankreich und dem Norden der Niederlande dürften sich vor allem auf den süddeutschen Routen in Richtung Norden viele Staus bilden. Auf den Fahrspuren in Richtung Süden werden die Autoschlangen hingegen deutlich kürzer als noch in den Vorwochen. An diesem Samstag gilt das Sommerfahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen nicht mehr.

Das sind die besonders belasteten Strecken:
– Fernstraßen zur und von der Nord- und Ostsee
– A 1 Puttgarden – Hamburg – Bremen
– A 3 Passau – Nürnberg – Frankfurt
– A 5 Basel – Karlsruhe – Frankfurt
– A 6 Heilbronn – Nürnberg
– A 7 Flensburg – Hamburg
– A 7 Füssen/Reutte – Ulm – Würzburg – Kassel
– A 8 Salzburg – München – Stuttgart
– A 9 München – Nürnberg – Berlin
– A 93 Kufstein – Inntaldreieck
– A 95 /B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
– A 96 München – Lindau
– A 99 Umfahrung München

Auch wer im Ausland unterwegs ist, braucht starke Nerven. In allen österreichischen Bundesländern, in Frankreich, Kroatien, Tschechien, Ungarn und Teilen der Schweiz enden die Ferien. Eine detaillierte Übersicht über die Staufallen im Ausland gibt es unter => bit.ly/adac_staufallen_ausland. An den Autobahnübergängen Suben (A 3 Linz – Passau), Walserberg (A 8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein – Rosenheim) sind Wartezeiten von bis zu 60 Minuten zu erwarten.

Quelle: presseportal.de

Bildquelle: „obs/ADAC/ADAC e.V.“

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